August 16, 2021

2021-08 über Valence nach Grenoble

Leider habe ich dem Wettkampf alle Komfortfunktionen, sprich ein Zelt und meinen geliebten Kaffekocher geopfert. Das wird mir nicht mehr vorkommen, denn das kauern auf dem Boden ohne Dach über dem Kopf ist nicht meine Sache. Auch der Kaffegenuss erleichtert mir den Start in den Tag. Aber für dieses Mal hilft es nichts: weiter im Richtung Avignon und Mittelmeer.

Auf dem Weg, kurz vor Valence, noch schnell ein Blick auf die, wie ich von einer Niederländerin erfahren habe, weltberühmten Weinberge der Hermitage bei Tounon-sur-Rhône. Ein schöner, aber nur einer von vielen „weltberühmten“ Weinbergen an denen ich Banause schon vorbeigeradelt bin.

Je weiter ich die Rhône mit Rückenwind herunterradel, desto mehr kommen mir Zweifel. Mal einen halben Tag an einem so großen Fluß entlang zu fahren reicht mir, auch wenn die ViaRhôna gut geführt und ausgebaut ist. Auch nach südlichem Temperament, touristischen Hotspots und überfüllten Badeorten ist mir nicht. Als ich dann gen Osten die Alpen sehe ist der Plan auch schon vergessen: auf nach Grenoble, ab in die Berge.

Es ist nach 15 Uhr und bis Grenoble sind es noch 120 Kilometer. Ich entschloss mich durchzufahren, buchte ein Hotel und fuhr, so gut es bei jetzt starkem Gegenwind möglich war, flott die Strecke ab. Um 21.30 Uhr erreichte ich die Stadt, war glücklich und wohlig im Eimer. Ich schlief ein, noch bevor ich mein Bier austrinken konnte.

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