September 26, 2021

2021-09 von Seebach nach Freudenstadt

Meine Wirtin verabschiedete mich mit den Worten „hoffentlich werden Sie nicht zu nass“ und ich war kaum drei Kilometer vom Hotel entfernt, da fing es schon das erste Mal an zu regnen. Bis Offenburg regnete es dann nicjt durchgängig, aber überwiegend. Trotzdem war ich zufrieden, denn im Schwarzwald hinter mir, sah es noch viel übler aus.

In Offenburg fand sich dann rechtzeitig ein Ort der inneren Einkehr um die gute Einstellung zu festigen und den Hintern wieder einigermaßen trocken zu bekommen.

Nach einem Milchkaffee gab es Besserung in jeder Hinsicht. Ich hatte schon überlegt, das Glück nicht weiter herauszufordern und hier mit der Bahn die Heimreise anzutreten, aber ich fuhr dann doch ins Kinzigtal. Ich wollte es eigentlich nur ein Stück weit hinauffahren und dann in Richtung Freiburg abbiegen. Bis gestern noch hatte ich die Berge im Sinn, aber der Drang, dieses Jahr noch einmal in den Süden zu radeln und womöglich hinter den Alpen den Sommer noch um ein paar Tage zu verlängern, ist klein geworden. Es war ein tolles Jahr und es ist des Guten genug. Es ist an der Zeit heimwärts zu fahren.

Glücklich mit diesem Entschluss fuhr ich die Kinzig hinauf bis Alpirsbach um ihn dort mit dem heimischen Klosterbräu zu besiegeln. Ich hatte heute wohl etwas wenig gegessen, denn eine Halbe von diesem köstlichen Getränk reichte aus, um mich in höhere Bewusstseinsebenen aufsteigen zu lassen. Kurz: ich war schon beinahe besoffen und hatte Mühe nochmal in Tritt zu kommen.

Mein Hotel habe ich heute schon früh erreicht und nach dem Duschen gleich einen Topf Nudeln aufgesetzt. Jetzt bin ich wieder frisch und klar. Ich überlege, ob ich mir zum Nachtisch nicht doch noch ein Kleines gönne …

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