September 23, 2021

2021-09 von Erden nach Merzig

Ich bin früh wach und krümel mit meinen Brötchen das Bett voll, die wie versprochen noch vor sechs an der Zimmertür hängen. Alles an „Zubehör“ findet sich im Kühlschrank und die Kaffeemaschine muß nur mit einer Patrone geladen werden und schon plörrt die heiße Brühe aus dem Gerät in die Tasse – sogar genießbar. Ein an Dekadenz grenzender Luxus für einen leidenschaftlichen Gaskocher. Ich hoffe, daß mich die Lebensweise auf dieser Tour nicht zu sehr verweichlicht. Ich habe große Angst, daß ich im nächsten Jahr mit einem Elektrofahrrad unterwegs bin – nebst Steppweste selbstverständlich, damit man bei Temperaturen unter 30 Grad nicht zu frieren beginnt.

Gestern morgen war es noch lange neblig und recht frisch. Es war schon fast Mittag als sich die Sonne zeigte, aber dann war das Radfahren wieder ein Traum. Ich überlegte oft mich vom Moselradweg zu trennen und Richtung Süden (vermutlich schon Hunsrück) abzubiegen, hielt aber an meinem Vorhaben, die Strecke bis zur Saarmündung zu fahren fest. Ein kurzer Einkaufsstop in Trier, kurz die Porta Nigra von vorn und hinten geknipst (wenn man schon mal da ist) und dann mit meinem Salat zurück an die Mosel.

Von der Saarmündung ab wurde es etwas ruhiger, aber ansonsten war es dem Moselradweg ähnlich. Die Sonne gab nochmal Alles und es war noch wärmer als am Vortag, aber die Tage sind wie gesagt kurz und ich war froh in Merzig sofort eine gute Unterkunft gefunden zu haben.

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