September 22, 2021

2021-09 von Bad Breisig nach Erden an der Mosel

Es ist noch neblig und kühl und ich habe keine Eile. Es ist ruhig beim Frühstück im Hotel. Die Saison ist vorbei, wovon ich gestern auf dem Moselradweg allerdings nichts bemerkt habe, auf dem sich die Senioren auf eBikes zu Hauf tummelten. Die vielen Rastmöglichkeiten und Gastronomien waren gut besucht. Ich habe mich dem Treiben angeschlossen und mir ein entspanntes Dahinradeln auf dieser körperlich wenig anspruchsvollen Strecke gegönnt.

Was für ein Zufall – Ich radel nichts ahnend die Mosel entlang und wen seh ich auf einer Mauer am Fluss sitzend: Regina und Norbert ! Welch eine Freude. Ich gönne mir ein Späßchen, schubse die beiden ins Wasser und fahre vergnügt weiter.

Zu meiner Freude am Camping: Die Temperaturen sinken jetzt doch weit unter sechs Grad, die Nächte sind lang und der neue Tag braucht selbst bei gutem Wetter lange um auf Temperatur zu kommen. Die Zeiten in denen man unter freiem Himmel schlafen kann, beschränken sich auf die heißen Sommermonate und zum Zelten nach einem langen Radltag dürfen es bei kürzeren Tagen für mich gerne über zehn Grad sein. Für Extrem-Camping bin ich nicht geschaffen. Wenn das Waschhaus der gemütlichste Ort auf dem Campingplatz ist, wird es für mich Zeit die Ausrüstung nach Hause zu schicken. So habe ich es gestern selbst in meinem ansonsten gemütlichen Fass empfunden und meine Campingausrüstung heute nach Hause geschickt.

Heute endete mein Tag Gasthaus Hanio am Erdener Treppchen, einem Weinberg, dessen Name wie fast jeder hier in großen weißen Lettern am Hang zu sehen ist. Die wissen hier mit ihrem Gut, dem Wein und seiner Vermarktung umzugehen. Mein Zimmer ist klein, gemütlich und spätestens ab der zweiten Übernachtung hat man hier den vollen Familienanschluss.

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